
eBooks fürlau
2010-20132010/2011 begann in Deutschland mit der anstehenden Markteinführung des Kindle ein kleiner Hype um eBooks und es gab dabei auch ein großes Angebot kostenloser Titel abseits der Piraterie.
Dies nahm ich zum Anlass, ein Twitter-Konto einzurichten, in dem auf solche Bücher hingewiesen wurde.
Jeden Tag zwischen 17 und 18 Uhr verschickte @eBooksFuerLau an seine bis zu 520 Abo-Kunden Hinweise auf die neuesten kostenlosen eBooks. Das Spektrum umfasste dabei alle Online-Buchhändler, auch wenn Amazon natürlich aufgrund seiner Beliebtheit bei Selbstverlagen und seines frühen Markeintritts den größten Teil ausmachte. Immer in 140 Zeichen — Titel, Autor/in, Link und eine kleine Beschreibung, was für ein Buch es ist. Es war immer eine vergnügliche Tätigkeit, diese absoluten Mini-Vorstellungen zu schreiben.
Hat es sich gelohnt? Naja. Viel hat es nicht gebracht, aber es hat auch nicht viel Arbeit gemacht, insofern durchaus fair. Trotzdem sollte man an den "Stundenlohn" der täglichen eBook-Stunde besser nicht denken.
2013 änderte Amazon die Bedingungen für die Vergütung von Werbelinks dahingehend, dass Provisionen nicht ausgezahlt werden, wenn mehr als 80% der Links zu Amazon auf kostenlose eBooks verweisen. Dieser (meines Erachtens unsinnige) Schritt machte das Programm nicht mehr profitabel und ich stellte es ein.









